Bewusster Adventkalender | Tag 8: Lichter im Advent

Bewusster Adventkalender - 8
Funkelnde Kerzen, blinkende Lichterketten oder strahlend beleuchtete Weihnachtsdekorationen. In der Adventzeit sind Lichter allgegenwärtig.

Im Frühjahr wird für die Earth Hour noch eine Stunde lang das Licht abgedreht, um auf den Energieverbrauch aufmerksam zu machen. In der Weihnachtszeit ist davon nichts mehr zu spüren. Sobald die Dämmerung herein bricht, gehen überall die Lichter an.

Dabei kann die Dunkelheit doch so schön sein.

So schön kuschelig vor allem! Ich muss ja zugeben, so sehr ich Schnee und Kälte auch mag, meine Winterliebe wäre ohne die heimeligen Stunden zu Hause unter Bergen von Decken nur halb so groß. <3 Dafür braucht man auch dann keine übertriebene Festtagsbeleuchtung, sondern nur kleine Lichter. Sonst könnte man den Sternenhimmel auch gar nicht so gut beobachten…

 

Zur Inspiration für bewusste Lichter habe ich heute Beleuchtungsideen für euch, bei denen man mit weniger Helligkeit die Adventstimmung so richtig genießen kann:

 

Kerzen.

Herkömmliche Kerzen werden nicht sehr nachhaltig produziert und enthalten oft Stoffe, wie Paraffin, die von nicht nachwachsenden Ressourcen gewonnen werden. Wer es genauer wissen will, Shia von Wasteland Rebel hat eine Übersicht der nachhaltigen Alternativen zusammengestellt: Wie, Kerzen schaden der Umwelt?

Um die grüne Adventstimmung nicht zu trüben, sollte man daher beim Kauf auf die ökologische Verträglichkeit achten. Wunderbare Alternativen gibt es wie so oft auf Utopia, smarticular und auch kiwikado.

Natürlich können Kerzen auch selbst gemacht werden. Verschiedene Anleitungen, um aus Resten wieder ganze Kerzen zu machen, gibt es zum Beispiel bei reading my tea leaves.

 

Luciafest am 13. Dezember.

Wenn jemand weiß, wie man es sich in der langen Dunkelheit schön gemütlich macht und passend beleuchtet, dann wohl die Skandinavier*innen. Am 13. Dezember wird vor allem in Schweden das Luciafest zu Ehren der Lichterkönigin gefeiert. Früher war der 13. Dezember der kürzeste Tag im Jahr und damit die Wintersonnenwende. Um Licht in die Finsternis zu bringen, tragen die Luciamädchen einen Kranz aus Kerzen auf dem Kopf.

Wie wäre es mit deinem eigenen Luciakranz?

 

Indirektes Licht.

Als ich vor ein paar Jahren mit meinem Freund zusammen gezogen bin, hat er mich von den Vorteilen indirekter Beleuchtung überzeugt. Nicht nur, dass eine kleine Lampe, nur in der richtigen Zimmerhälfte aufgedreht, weniger Strom verbraucht. Es ist doch auch gleich viel romantischer 😉

Also her mit der kleinen Nachttischlampe und die große Zimmerdeckenlampe wird auf Winterpause geschickt.

Wichtig dabei ist, wenn möglich, auf LED Lampen umzusteigen.

 

Lichterketten.

Mich persönlich machen blinkende Lichterketten dezent nervös. Vor allem die bunten Kugeln, die in völlig wirren Abständen aufleuchten, lösen bei mir große Anspannung aus.

Falls die Ketten für dich einfach zur Weihnachtszeit dazu gehören, kann ich nur empfehlen: weniger ist mehr. Lieber eine Lichterkette bewusst einsetzen und genießen, als alles damit zu verhängen. Beim Kauf bitte nach gebrauchten (LED-) Lichterketten Ausschau halten.

Die Lichterketten lassen sich auch schön als Baumersatz an der Wand befestigen, wenn jemand auf der Suche nach einer Alternative zum abgeholzten Weihnachtsbaum ist.

 

Wie wichtig ist euch das richtige Licht in der Adventzeit? 

 


Nicht vergessen, zum Nachhaltigen Blogger-Adventskalender geht es hier entlang.

Und das Gewinnspiel für eine Ausgabe von Ohne Wenn und Abfall von Milena Glimbovski läuft noch bis zum 12.12.2017, 18:00.

 

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